Akzeptanz

04.05.2025 - 4 min

Wenn es einen Gott gibt, könnten wir uns fragen, ob er einen Fehler gemacht hat, als er das Universum erschaffen hat.

Es gibt so viele schlechte und negative Dinge auf der Welt. Unendliche Probleme und Schwierigkeiten.

Was wäre aber, wenn es genauso geplant war?

Wenn wir alle reich wären, wäre niemand reich.

Wenn wir immer glücklich wären, wüssten wir es nicht.

Wenn wir unsere negativen Gefühle unterdrücken, machen wir das auch mit den positiven.

Wir leben in einer relativen Welt. Wir brauchen den Kontrast.

Wir lernen aus Rückschlägen und Fehlern und das Schlechte zeigt uns das Gute. Das eine führt zum anderen.

So funktioniert die Evolution. Es gibt unendlich viele Experimente und die meisten scheitern. Die erfolgreichen Experimente sind dann aber sehr erfolgreich.

Die Menschheit lernt nur sehr langsam. Wie oft machen wir einen Fehler nur einmal?

Ich gehe davon aus, dass wir alle unser Bestes geben. Wir versuchen alle unsere Karten so gut wie möglich zu spielen.

Für manche bedeutet das anderen zu schaden. Ich möchte aber daran glauben, dass sie es nicht besser wissen. Dass sie es für ihre einzige oder beste Möglichkeit halten.

Es zeigt uns auch, was wir nicht wollen.

Wir können aus allem lernen. Jeder ist in irgendetwas besser als wir.

Wir können lernen definieren, indem wir unser Verhalten auf eine Situation verändern. Wir finden eine bessere Reaktion auf den gleichen Auslöser.

Trotzdem neigen wir dazu immer wieder in alte Muster zu verfallen.

Die Geschichte scheint sich zu wiederholen.

Es wird langsam aber sicher besser. Erfolg ist keine Gerade, die nur nach oben zeigt.

Es geht vor und zurück. Hin und her. Wir kommen aber bei jedem Durchgang ein bisschen weiter voran und lernen etwas dazu.

Wir können argumentieren, dass es der Menschheit jetzt besser geht als in der Vergangenheit.

Es gibt offensichtlich noch vieles, das wir verbessern können. Gerade scheint es, als wären wir wieder auf dem absteigenden Ast.

Vielleicht ist unser zeitlicher Horizont nicht groß genug.

Es könnte aber auch das letzte Aufbegehren vor einer großen Veränderung sein.

Der Endgegner des Levels. Der letzte Test vor einem Durchbruch.

Ich habe mal davon gelesen, dass es Menschen gibt, die bei ihren Entscheidungen die nächsten 7 Generationen mit einbeziehen.

Wir können dann noch 7 Generationen zurückgehen und von ihren Erfahrungen profitieren.

Mit dieser Ansicht fällt es uns leichter die Realität zu akzeptieren. Wir wehren uns nicht mehr gegen alles und können unseren Widerstand aufgeben.

Die gewonnene Energie investieren wir dann in Experimente, Erfahrungen und die Weiterentwicklung.

Wir werden so ein Teil der Evolution und vielleicht helfen unsere Ergebnisse auch anderen auf ihrem Weg.

Wir können dann die Aufgaben annehmen, vor die uns das Leben stellt und etwas daraus lernen. So kommen wir voran. Gleichzeitig machen wir uns das Leben leichter.

Wir brechen uns dem Kreislauf aus und kommen auf das nächste Level. Wir schalten neue Fähigkeiten frei, die es uns ermöglichen neue Herausforderungen anzunehmen.

Wir fallen nicht mehr von einem Extrem ins andere. Wir können einen Mittelweg finden.

Wenn wir uns nur beschweren, verschließen wir uns vor der Möglichkeit etwas zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.

Vielleicht ist es genau das, was wir für den nächsten Schritt brauchen.

Ich möchte versuchen mehr Vertrauen in das Universum zu haben. Kontrolle abzugeben und mich mehr auf dem Fluss des Lebens treiben zu lassen.

Die Aufgaben anzunehmen, die mir das Leben stellt und sie so gut wie möglich umzusetzen.

Es scheint, dass Dinge passieren, wenn wir das so machen. Als würde uns das Universum zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wenn wir auf unser Leben zurückblicken, werden wir oft feststellen, dass wir nach Rückschlägen die größten Fortschritte gemacht haben.

Jeder Herausforderung hat uns stärker gemacht und wir haben uns zufrieden gefühlt, wenn wir sie gemeistert haben.

Ein Fehler bedeutet nicht, dass wir verloren haben. Wir verlieren nur, wenn wir aufhören zu spielen.

Was ist dein Traum? Wie kann ich helfen?